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Embrach, 07.-08./13.-16.05.2010

4. Unterländerschiessen
ASV Embrach
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Ziel erreicht

Carigiet gewinnt Meisterschaft

 

Das von den Embrachern Armbrustschützen organisierte und vom 07.-16. Mai 2010 ausgetragene 4. Unterländerschiessen kann für die Embracher als voller Erfolg gewertet werden. Christof Carigiet gewann die Meisterschaft (Kombinationswettkampf) in der Einzelwertung und der ASV Embrach konnte sich erwartungsgemäss als Kategoriensieger in der zweiten Stärkeklasse feiern lassen.

 

Bilder/Text: Markus Roth

 

Die Embracher hatten sich bereits im Vorfeld zum Armbrustschützenfest hohe Ziele gesetzt - und diese vollumfänglich erreicht. Kein einfaches Unterfangen! Die Konkurrent ist stark und ein Fest auszurichten und gleichzeitig gute bis sehr gute Resultate zu erzielen ist kein einfaches Unterfangen. Um so höher ist die Leistung der Embracher zu bewerten.

 

Carigiet nicht zu schlagen

Der Embracher Christof Carigiet legte bereits am ersten Wochenende den Grundstein zu seinem Erfolg. Von den maximal möglichen 335 Punkten erreichte er 325.650 Punkte und sicherte sich damit den Festsieg und Meisterschaftstitel vor Jürg Ebnöther (Gibswil; 324.750) und seinem Vereinskameraden Raffael Bereuter (Villmergen; 324.750). Damit waren gleich zwei Embracher auf dem Podest anzutreffen - und die Erwartungen der Embracher damit weit übertroffen.

 

Baar gewinnt Sektionswettkampf

In der ersten Stärkeklasse war Baar der weitaus stärkste Verein. Mit 58.134 konnten sie diesen Wettkampf vor Rümlang (58.071) und Höngg (57.275) klar für sich entscheiden. Aber auch in diesem Wettkampf hatte Embrach ein starkes Wort mit zu sprechen. Das in der zweiten Stärkeklasse eingeteilte Embrach konnte auch hier seine Ziele erreichen und den Wettbewerb mit 57.893 Punkten für sich entscheiden.

 

Die stärkste Mannschaft kommt aus Seen

Im Mannschaftswettkampf konnte Seen überzeugen. Mit 291 von 300 möglichen Punkten liessen sie Embrach (290) und Baar (289) hinter sich zurück und sicherten sich verdient den Mannschaftstitel.

 

Teilnahme zufriedenstellen

502 Armbrustschützen aus der ganzen Schweiz - und der Verein aus Vancouver im Fernwettkampf - nahmen an diesem Anlass teil. Damit wurden die Erwartungen der Embracher nicht ganz erfüllt. Das Ziel war es, 550 Teilnehmer am 4. Unterländerschiessen bei sich zu haben. Nach den ersten Abmeldungen sah es auch entsprechend gut aus. Doch leider musste der Veranstalter 54 Abmeldungen zur Kenntnis nehmen. Diese zehn Prozent Abmeldungen, die kurz vor, aber auch während dem Fest zu verzeichnen waren, führten dann dazu, dass die Erwartungen der Embracher nicht ganz erfüllt werden konnten. Erfreulich war auf der anderen Seite, dass von den 502 Teilnehmern immerhin 45 jugendliche Armbrustschützen (bis und mit 20 Jahre) den Weg nach Embrach gefunden haben.

 

Hervorragend organisiert

Die Erfahrung der Embracher, ein Schützenfest auszurichten, war deutlich zu spüren. Problemlos ging der gesamte Event über die Bühne und die Teilnehmer zeigten sich mehr als nur zufrieden mit der ihnen zur Verfügung gestellten Infrastruktur. Das eine oder andere Wort der Kritik war selbstverständlich auch zu vernehmen - aber meistens im Zusammenhang mit nicht ganz erreichten persönlichen Zielen. Eine alte Schützenweisheit besagt: In der Mitte gibt es die meisten Punkte - und Embrach hat mit seinem Fest einmal mehr die Mitte getroffen!