Freundschaftsbund "Züri-Land"

55. Freundschaftsschiessen 21./22. September 2001 in Bisikon

ABu - Trotz mieslichen Wetterbedingungen nahmen 75 Schützinnen und Schützen, darunter nicht weniger als 17 Nachwuchsleute, aus den Sektionen Bisikon, Nürensdorf, Oberwil, Ottikon und Tagelswangen, am traditionellen Herbstschiessen des Freundschaftsbundes "Züri Land" in Bisikon teil.   Tagelswangen überraschender Sieger im Sektionswettkampf. Freundschaftsmeister in der Einzelwertung wurden Peter Wohlgensinger, Bisikon bei der Elite und Marc Lustenberger, Ottikon bei den Junioren.

Ob nur das schlechte, regnerische Herbstwetter oder aber auch die Ereignisse der letzten Tage daran schuld waren, dass 8 Teilnehmer weniger als im Vorjahr am traditionellen Saisonschluss des Freundschaftsbundes "Züri-Land" teilnahmen, ist kaum zu beurteilen. Sektionspräsident Peter Meier sorgte mit seinen Kameradinnen und Kameraden der Sektion Bisikon, als perfekte Gastgeber, aber auch bei der 55. Austragung dafür, dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer faire Bedingungen vorfanden und sich auf der schön gelegenen Anlage und in der heimeligen Schützenstube wohl fühlten!

Dass sich am Freundschaftsbundschiessen, Wettkampf und Geselligkeit in etwa die Waage halten, tut dem Anlass, nach einer langen Saison, keinen Abbruch! Schon gar nicht, wenn man erfreut feststellen kann, dass nicht weniger als 17 Nachwuchsleute in die Konkurrenz mit der Elite integriert werden konnten!

Im Sektionswettkampf sorgte Tagelswangen mit einem klaren Sieg vor Oberwil und Nürensdorf für eine Überraschung! Dass Ottikon mit dem grössten Nachwuchsanteil und Bisikon als Gastgeber mit vielen Nebenaufgaben nicht ganz mithalten konnten ist verständlich!

Im Gabenstich auf die 20er Scheibe, wo jeweils gemäss Reglement 25 Gaben abgegeben werden, gab es einige Spitzenresultate zu verzeichnen! Dieser Wettkampfteil darf in Anbetracht, dass das Maximum von 100 Punkten mit einer 99er und vier 98er Passen nur knapp verfehlt wurde und mit der Tatsache, dass es für den 25. und letzten gabenberechtigten Platz immer noch 95 Zähler brauchte, als hochstehend bezeichnet werden!

Etwas lockerer geht es jeweils im Gruppenwettkampf zu und her, der ganz im Zeichen der freundschaftlichen Beziehungen unter den fünf Sektionen steht!

Die Gruppen werden nicht wie üblich innerhalb des Vereins aus den Besten zusammengestellt sondern quer durch alle fünf Sektionen ausgelost. Dass dabei der Gruppenwettkampf zur Lotterie wird und das Zufallsprinzip einen dominierenden Einfluss auf des Endergebnis hat, stört keinen der Beteiligten! Im Gegenteil! Man wartet jeweils geradezu gespannt auf die von Überraschungen geprägte Rangverkündigung!

Die diesjährige Siegergruppe war mit fünf Schützen aus fünf Sektionen das Optimum an Zufall und der Idealfall des freundschaftlichen Charakters und mit drei Junioren aus sportlicher Sicht einer der Höhepunkte!

Der Einzelwettkampf um den Freundschaftsmeister, bestehend aus Freundschaftsstich (Sektionswettkampf), Gruppen- und Gabenstich, war einmal mehr eine äusserst spannende Angelegenheit! Es gelang zwar keinem der Spitzenschützen ganz in die Nähe des Maximums von 210 Punkten heranzukommen. Dafür setzte sich bei der Elite ein Trio mit je 205 Zählern punktgleich an die Spitze und für die Entscheidung um den Meister musste gemäss Reglement das bessere Sektionsresultat entscheiden! Die gleiche Entscheidung musste auch bei den Junioren, wo ein Duo mit beachtlichen 198 Punkten an der Spitze lag, angewendet werden.

Am Absenden in der gut besetzten Schützenstube bedankte sich Peter Meier als Präsident der gastgebenden Sektion bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmer für den Besuch und bei allen Helferinnen und Helfern für die ausgezeichnete Arbeit rund um den Anlass. Diesem Dank konnte sich auch der Obmann des Freundschaftsbundes, Peter Wohlgensinger Bisikon, anschliessen, der seiner Stamm-sektion für Organisation und Durchführung ein gutes Zeugnis ausstellen konnte! Das anschlies-sende Absenden wurde vom Schützenmeister Heinz Wegmann Ottikon durchgeführt.

Hier die Resultate :

Sektionswettkampf ( Freundschaftsstich )
1. Tagelswangen 57,766. 2. Oberwil 57,266. 3. Nürensdorf 56,638. 4. Ottkon 55,976; 5. Bisikon 55,620

Freundschaftsmeister Junioren
1. Marc Lustenberger, Ottikon 198. 2. Tobias Weiss, Nürensdorf 198. 3. Florian Bösch, Oberwil 197 Pt.

Freundschaftsmeister Elite
1. Peter Wohlgensinger, Bisikon 205 (60). 2. Roland Bachofner, Nürensdorf 205 (58). 3. Kurt Egli, Oberwil 205 (57); gefolgt von Roberto Piatti, Tagelswangen, René Kägi und Walter Egli beide Oberwil mit je 202 Punkten.

Höchste Einzelresultate Freundschaftsstich:
60 Pt. Peter Wohlgensinger, Bisikon; Hansruedi Weiss, Nürensdorf; Rico Berli, Tagelswangen. 59 Pt. Marco Schmid, Oberwil; Patrick Lang, Tagelswangen.

Gruppenrangliste
1. Gruppe 8: 237 Punkte
Erich Müller Ottikon 49; Thomas Schnyder Oberwil 49; Peter Wohlgensinger Bisikon 48; Markus Hermann Nürensdorf 47; Roland Meier Tagelswangen  44

2. Gruppe 14: 233 Punkte
Ralf Wohlgemuth 49; Walter Ryf 46 beide Oberwil; Kurt Muhmenthaler Bisikon 48; Sämi Nägeli Ottikon 46; Hansruedi Weiss Nürensdorf 44

3. Gruppe 3: 229 Punkte
Kurt Egli 49 u. Martin Simmler 40, beide Oberwil; Harold Schmitt Bisikon, 48; Rico Berli Tagelswangen 47; Andy Morf Nürensdorf 45

Höchste Einzelresultate

Gruppenstich:
50 Pt. Marco Schmid, Oberwil; Werner Geyer, Bisikon; 49. Pt. Roland Bachofner, Nürensdorf; Erich Müller, Ottikon; Kurt Egli, Florian Bösch, Ralf Wohlgemuth u. Thomas Schnyder, alle Oberwil.

Gabenstich
99 Pt. Kurt Egli, Oberwil
98 Pt. Heinz Wegmann, Ottikon; Roland Bachofner, Nürensdorf; Walter Egli u. Urs Simmler, beide Oberwil.
97 Pt. Peter Wohlgensinger, Bisikon; René Kägi, Oberwil; Tobias Weiss, Nürensdorf.
96 Pt. Ruedi Fenner, Roberto Piatti, beide Tagelswangen; Peter Meier, Bisikon; Heinrich Bachofner, Jakob Zimmermann, beide Nürensdorf; Kurt Lätsch, Ottikon; Hanspeter Weiss, Oberwil.
95 Pt. Andreas Burkhalter, Richard Raschle, Markus Hermann, alle Nürensdorf; Erich Manser, Ottikon; Werner Zbinden, Bisikon; Martin Simmler, Bernhard Spalinger, Ralf Wohlgemuth und Florian Bösch, alle Oberwil; Daniel Gujer, Tagelswangen.

Höchstresultate der Nachwuchsschützen im Freundschaftsstich:
aufgelegt schiessende:
57 Pt. Marc Lustenberger, Matthias Widmer, beide Ottikon; 56 Pt. Marc Pilmann, Nürensdorf.
freischiessende:
59 Pt. Markus Hänni, Tagelswangen; 54 Pt. Thomas Hänni, Tagelswangen; 52 Pt. Florian Bösch, Oberwil.

 

 


ASV Nürensdorf - Vereinsreise 1. Mai 2001

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Reiseleiter Hansruedi Weiss
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Föhnsturm über dem Urnersee
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Geht’s bald weiter?
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Eilmarsch zum Föhnhafen
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Matrose Res Burkhalter
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Wo ist hier eine Kanone versteckt?
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Kanonier Heiri
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Würde er mit dieser Waffe auch so gut treffen?
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Blick Richtung Hergiswil/Lopper/Pilatus
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Gesamtfoto der Reisegesellschaft

 

Die seit langer Zeit überfällige Vereinsreise wurde von Hansruedi Weiss mustergültig organisiert. Die Reise führte uns in die Zentralschweiz.

Am 1. Mai um 08.30 Uhr trafen sich die Reiseteilnehmer auf dem Parkplatz des Schulhaus Ebnet in Nürensdorf. Die gut 50 wohlgelaunten Aktiv- und Passivmitglieder inkl. Familien wurden von Hansruedi begrüsst. Der grosse Doppelstockcar wurde in Beschlag genommen. Die Reiseroute führte uns durch das Sihltal, entlang dem Zuger- und Lauerzersee nach Brunnen. Dank dem starken Föhn herrschte angenehmes Reisewetter. Fast zu angenehm!

Der Föhn blies so stark, dass das Kursschiff den Föhnhafen anlaufen musste. Mit dem Schiff ging die Reise weiter nach Kehrsiten. Einige Mutige wagten sich auf das Vorderdeck und wurden dann auch prompt durch die hohen Wellen nass. Im Restaurant wurde das Mittagessen serviert. In Kehrsiten wechselten wir das Schiff. Ein anonymer Spender offerierte uns auf der Weiterfahrt nach Stansstad Kaffee und Zugerkirschtorte. Dem edlen Spender ein herzhaftes Dankeschön!

Bei fast sommerlichen Temperaturen nahmen wir den 15 minütigen Spaziergang zum Tagesziel unter die Füsse. Viel zu früh standen wir nun vor dem unauffälligen Eingang zur Festung Fürigen. Als die beiden Bärenführer endlich eintrafen war dafür die halbe Gesellschaft wieder abwesend. Grund war das warme Wetter und die in der näheliegende Beiz.

Um 14 Uhr betraten wir endlich das, bis vor etwa zehn Jahre strenggeheime Festungswerk. Auf eindrückliche Art und Weise wurde uns das ganze Bauwerk erklärt. Die Festung Fürigen wurde im zweiten Weltkrieg gebaut und war ein wichtiger Teil des sogenannten Alpenreduits. Aufgabe war, die Lopperpassage zu überwachen und für den Feind undurchlässig zu machen. Mit den beiden Kanonen konnte bei Bedarf sogar das elf Kilometer hinter dem Berg gelegene Malters beschossen werden. Im Ernstfall wäre die Festungsbesatzung ( ca. 100 Mann ) auf sich alleine angewiesen gewesen. Nun wie es so ist, in der heutigen Zeit und mit der modernen Waffentechnik ist die Aufgabe des Reduits hinfällig geworden. Dank Enthusiasten wird dieses Bauwerk gepflegt und der Nachwelt erhalten.

Nach gut zweistündiger Führung waren wir froh endlich wieder frische Luft einatmen zu können.

In Stansstad wartete bereits der Car auf uns. Via Luzern und dem Säuliamt trafen wir kurz vor 18 Uhr wieder in Nürensdorf ein.

Wir möchten uns bei unserem Reiseleiter Jonny recht herzlich bedanken. Alles hat bestens geklappt und alle Teilnehmer hatten den Plausch.

Lieber Jonny wir freuen uns bereits auf die nächste Reise.

 

Markus Portner